Jump to the main navigation Jump to search Jump to breadcrumbs Jump to main content Jump to footer Jump to lang switch Jump to home page Jump to watch list

Mehr als nur Dämmung: Warum Zellulose bauphysikalisch die Nase vorn hat

4 Minuten Lesezeit

Wer heute baut, saniert oder als Profi Projekte umsetzt, sucht nach Lösungen, die nicht nur effizient, sondern auch nachhaltig und langlebig sind. Zellulosedämmung von ISOCELL vereint all diese Ansprüche. Gewonnen aus der Tageszeitung von gestern, bietet sie heute eine „grüne Schutzhülle“, die Gebäude zum Klimaschützer macht und die Arbeit auf der Baustelle revolutioniert.

Nachhaltigkeit, die einen Schritt weiter geht

Zellulose ist von Natur aus ein faszinierender Rohstoff. Als Hauptbestandteil von Pflanzen dient sie der Stabilisierung der Zellwände und ist die am häufigsten vorkommende organische Verbindung der Welt. ISOCELL macht sich diese Kraft zunutze: Unsere Dämmung besteht zu über 90 % aus sortenreinem Altpapier.

Dabei ist der Herstellungsprozess ein Vorbild für die Kreislaufwirtschaft. Das Papier wird aufgefasert, mit mineralischen Salzen zum Schutz vor Brand und Schimmel versetzt und ist damit fertig für den Einsatz. Zellulose spart schon bei der Herstellung massiv Energie: Sie benötigt lediglich ein Zwölftel der Primärenergie von Polystyrol und nur etwa ein Sechstel dessen, was für die Produktion von Glaswolle nötig ist. Dieser minimale Energieeinsatz ist ein entscheidender Hebel für die ökologische Bauwende. Da in unseren Werken zudem 100 % Ökostrom zum Einsatz kommt, ist Zellulose der „Energiesparkaiser“ unter den Dämmstoffen.

Das Haus als CO₂-Speicher

Ein entscheidender Klimavorteil: Zellulose speichert Kohlenstoff, den die Bäume während ihres Wachstums mittels Photosynthese aus der Luft gebunden haben. Da bei der Produktion weniger CO₂ ausgestoßen wird, als im Material gebunden bleibt, weist ISOCELL Zellulose ein negatives Treibhauspotential (GWP) auf. Mit jedem Kubikmeter eingebauter Zellulose leisten Sie also einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.

 

Um Klassen besser: Bestnote bei Umwelt-Produkt-Deklarationen (EPD)

Unsere ISOCELL-Zellulose wurde auf Herz und Nieren geprüft: von der Entstehung über die Nutzung bis hin zur Entsorgung auf Basis von internationalen Normen. Das Ergebnis? Der Wärmedämmstoff führt mit großem Abstand und erhält die Bestnote in Hinblick auf Energieeffizienz, Auswirkungen auf den Klimawandel und Wasserverbrauch.

Wohlfühlklima zu jeder Jahreszeit

Zellulose ist ein echter Allrounder für den Wohnkomfort:

  • Im Winter: Dank einer besonders niedrigen Wärmeleitzahl bleibt die Wärme dort, wo sie hingehört – im Haus.
  • Im Sommer: Hier spielt Zellulose ihre hohe Wärmespeicherkapazität aus. Durch eine lange Phasenverschiebung (oft 12 bis 14 Stunden) erreicht die Sommerhitze den Innenraum erst dann, wenn es draußen bereits abgekühlt ist und gelüftet werden kann.

Fugenlos, setzungssicher und langlebig

Im Gegensatz zu Mattenware, die zugeschnitten werden muss, wird Zellulose mit Luft in die Hohlräume eingeblasen. Die Fasern verhaken sich dabei zu einer maßgeschneiderten, wärmebrückenfreien Dämmmatte, die selbst engste Ritzen füllt.
Kritiker befürchten oft ein Absacken des Materials. Langzeitstudien belegen jedoch das Gegenteil: Ob nach 17, 18 oder 21 Jahren – bei Untersuchungen in der Praxis zeigte sich die Zellulose stets formstabil und wirkte „wie frisch eingeblasen“.

Sicherheit und Ruhe

Auch in puncto Sicherheit überzeugt das Material:

  • Brandschutz: Zellulose erreicht für organische Dämmstoffe die Bestnote (Brandklasse B-s2, d0). Im Brandfall bildet sich eine schützende Verkohlungsschicht, die die Konstruktion länger vor der Hitze schützt als manche „unbrennbare“ Materialien.
  • Schallschutz: Durch einen hohen Strömungswiderstand sorgt Zellulose für eine hervorragende Schalldämmung und damit für mehr Lebensqualität in den eigenen vier Wänden.

 

Auf den Punkt gebracht: Zellulosedämmung ist weit mehr als nur ein technisches Bauteil. Sie ist eine Investition in die Zukunft – ökologisch sinnvoll, bauphysikalisch unschlagbar und für Generationen beständig. 

Heinrich Schuller, ATOS Architekt über Zellulose

“Hohlraumfrei, setzungssicher, wiederverwendbar und natürlich - ich bin begeisterter Zelluloseanwender.”

Vorteile für den Profi: Effizienz auf der Baustelle

Zellulose ist nicht nur für die Bewohner ein Gewinn, sondern auch für den Verarbeiter. Wer einmal mit Einblastechnik gearbeitet hat, weiß die Vorteile zu schätzen:

  • Logistik ohne Schleppen: Vergessen Sie das mühsame Tragen von Dämmstoffpaketen in die oberen Stockwerke. Die Zellulose verbleibt im LKW oder auf Bodenniveau und gelangt per Schlauch direkt an den Einsatzort.
  • Ein Material für alles: Ob Dachschräge, oberste Geschossdecke oder Wand – Sie benötigen nur ein Produkt für alle Anwendungen und Dämmstärken. Das reduziert den Planungsaufwand und die Lagerhaltung.
  • Kein Verschnitt, keine Reste: Da die Fasern passgenau eingeblasen werden, gibt es keinen Verschnitt. Das bedeutet: eine saubere Baustelle und keine Entsorgungskosten für Materialreste.
  • Tempo, das begeistert: Die hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit spart wertvolle Arbeitszeit und ermöglicht es, Projekte deutlich schneller abzuschließen als mit herkömmlichen Matten- oder Plattenwaren.

 

Sie planen ein Bauprojekt? Erfahren Sie mehr über die Anwendungsmöglichkeiten von ISOCELL Zellulose.

  1. 01

    Schritt 1

     

    Die Baustelle wird vorbereitet: Es gibt Platz für LKW, Strom und frei zugängliche Hohlräume vorhanden.

     


  2. 02

    Schritt 2

     

    Der Einblas-Fachmann kommt mit seinem LKW auf die Baustelle. Er bringt alles mit, was er braucht: Einblasmaschine und Zellulose.

     


  3. 03

    Schritt 3

     

    Die Einblasmaschine bleibt auf dem LKW und wird dort mit Zellulose gefüllt. 

     


  4. 04

    Schritt 4

     

    Via Funksteuerung wird die Maschine bedient. Die Zellulosefasern verfilzen in der Konstruktion zu einer fugenlosen Dämmmatte. 

     


01
02
03