Eine neue Stadt aus Holz
20 Gebäude, über 307 Wohnungen. „sue&til“, ein Wohnprojekt auf dem Areal eines alten Industriegeländes, ist eigentlich eine kleine neue Stadt. Gebaut aus Holz – und mehr als nur energieeffizient.
Im Norden der Schweiz, unweit von Zürich, liegt die zweitgrößte Stadt des Kantons Zürich: Winterthur. Die Stadt hat rund 112.000 Einwohner. Und wie viele Städte der Moderne wächst sie stetig weiter. Ein Wachstum, das Konzepte braucht, um den Menschen, die es in den Ballungsraum zieht, Raum zu bieten.
Eines dieser Projekte befindet sich im Stadtteil Neuhegi, im Bereich des ehemaligen Sulzer-Areals.
Die Sulzer AG, das ist auch heute noch ein weltweit tätiger Industriekonzern, der Pumpen, thermische Turbomaschinen und Trennkolonnen, aber auch statische Mischer herstellt. Als das Unternehmen den Produktionsstandort Oberwinterthur aufgab, entstand plötzlich ein großes Areal im Osten Winterhurs, das Stadtentwicklungsgebiet wurde. Auf diesem findet heute eines der spannendsten und innovativsten Holzbauprojekte des Landes eine Heimat. Es ist ein Projekt, das 20 Gebäude in Holzbauweise mit 307 Wohnungen sowie Geschäftsflächen im Erdgeschoss umfasst. Aber warum eigentlich Holzbau? „Wir haben Möglichkeiten geprüft und einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben. In diesem Prozess spielte Nachhaltigkeit früh eine Rolle und der Weg führte uns zum Baustoff Holz.“
Den gesamten Artikel lesen Sie im ISOCELLER 02/2018 (Seite 4-7)
