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AIRSTOP DIVA+ Dampfbremse fadenverstärkt

AIRSTOP DIVA+ Dampfbremse fadenverstärkt
Feuchtevariable, reißfeste Dampfbremse für die Ausführung der luftdichten Ebene. Hohes Rücktrocknungspotential bei ausreichender Sonneneinstrahlung. Beachten Sie unser Produktdatenblatt!
  • Hohe sd-Wert Spreizung
  • Besonders reißfest

Dimensionen

Artikelnummer Rollenbreite Rollenlänge Rollen / Palette Gesamtfläche Merkliste
2DIVAGV 1.5 m 50 m 24 Rollen 1800 m²
2DIVAGV3 3 m 50 m 30 Rollen 4500 m²

Verwendungszweck

  • Flachdächer
  • Bauteile mit diffusionsoffener und diffusionsdichter Außenhaut in Neubau und Sanierung
  • Für Wand, Decke und Dach

Vorteile

  • Transparent
  • Feuchtevariabel mit sehr hoher sd-Wert Spreizung
  • Aufgedruckte Schnittmarkierung
  • Sehr reißfest

Produktdaten

Ist eine feuchtevariable Dampfbremse für die Ausführung der luftdichten Ebene. Die Funktionsmembrane verändert ihren Diffusionswiderstand je nach vorhandener Luftfeuchtigkeit. In den Wintermonaten ist die Raumluft in der Regel trockener. Der sd-Wert der Dampfbremse erhöht sich. Durch diesen Vorgang kann nur wenig Wasserdampf in die Konstruktion bzw. in die Dämmung eindringen. Im Sommer ist, bei ausreichend solarer Einstrahlung, durch die Umkehrdiffusion die relative Luftfeuchtigkeit hinter der Folie höher. Die Wassermoleküle lagern sich in der Membrane ein. Der sd-Wert sinkt und lässt mehr Wasserdampf aus der Konstruktion in den Innenraum entweichen, der Bauteil wird trockener.
Zusammensetzung
Vliesverbund aus Polymeren mit Fadenverstärkung
Farbe
Weiß transparent mit blauem Aufdruck
Flächengewicht
110 g/m²
Flächengewicht Toleranzbereich
(± 5 %)
Flächengewicht
EN 1849-2
sd-Wert Untergrenze
0.5 m
sd-Wert Obergrenze
30 m
sd-Wert Norm
EN ISO 12572
Temperaturbeständigkeit Untergrenze
-40 °C
Temperaturbeständigkeit Obergrenze
80 °C
Dehnung - längs
20 %
Dehnung - quer
20 %
Dehnung
EN 12311-2
Höchstzugkraft - längs
350 (± 20) N / 50 mm
Höchstzugkraft - quer
315 (± 20) N / 50 mm
Höchstzugkraft
EN 12311-2
Weiterreißwiderstand - längs
350 N (-25 / +35)
Weiterreißwiderstand - quer
375 N (-25 / +35)
Weiterreißwiderstand
EN 12310-1
Lagerung
Kühl und trocken

Verarbeitungsrichtlinie

INFO

Die Dampfbremse ist als Luftdichtheitsschicht und Dampfbremsschicht in Wand-, Dach- und Deckenbauteilen einsetzbar.
INFO

(1) MECHANISCHES BEFESTIGEN DER DAMPFBREMSE

Es ist darauf zu achten, dass nur die glatte Seite mit Klebebändern luftdicht verklebt werden kann. Die Dampfbremse wird in der Regel quer zur Sparren-, Steher- oder Tramlage angebracht, die glatte bzw. bedruckte Seite zum Verarbeiter gerichtet. Die Bahnen mit Tackerklammern ca. 10 cm überlappend am Konstruktionsholz mechanisch befestigen. Bei C-Metall Profilen ist die provisorische Befestigung mit doppelseitigem Klebeband oder ev. Sprühkontaktkleber möglich.
(1) MECHANISCHES BEFESTIGEN DER DAMPFBREMSE

(2) LUFTDICHTE VERKLEBUNG

Die luftdichte Verklebung der Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen ist mit dem AIRSTOP Klebesystem vorzunehmen.
(2) LUFTDICHTE VERKLEBUNG

(3) QUERLATTUNG / SPARSCHALUNG

Vor Einbringung der Einblasdämmung werden die Querlatten im Achsabstand ≤ 30 cm raumseitig angebracht. Um die Klebestellen zusätzlich zu entlasten sollte die Lattung direkt auf der Stoßverbindung positioniert werden! Anschlussverklebungen und druckbelastete Klebestellen sind mechanisch zu entlasten. Die Folie ist spannungsfrei zu verlegen.
(3) QUERLATTUNG / SPARSCHALUNG

(4) LÄNGSLATTUNG

Wenn keine Querlattung vorgesehen ist, z.B. wenn eine Holzschalung auf Längslatten verlegt werden soll, ist die Dampfbremse parallel zum Sparren oder zur Konstruktion zu verlegen. Die Stöße müssen hierbei am Konstruktionsholz liegen und dort auch stoßüberlappend angetackert und mit den AIRSTOP Klebebändern verklebt werden. Vor Einbringung der Einblasdämmung müssen die Längslatten zur mechanischen Entlastung der Verklebungen angebracht werden.
(4) LÄNGSLATTUNG